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Im Januar finden wieder die alljährlichen Wahlen für die wichtigstens Gremien der Hochschule statt. Eine Übersicht über das Zusammenspiel findet ihr zum Beispiel beim AStA oder im Hitchhiker. Neu gewählt werden die Fachbereichsräte (FBR), der Studierendenparlament (StuPa) und der Senat. Der Fachbereichsrat ein Gremium, das sich aus Dozenten, Mitarbeitern und Studenten des jeweiligen Fachbereichs zusammensetzt. Er beschließt alle für den Fachbereich wesentlichen Dinge, darunter insbesondere Personalia (insbesondere Professuren) sowie Studien- und Prüfungsordnungen. Wir Studenten sind mit vier voll stimmberechtigten Mitgliedern vertreten und haben insbesondere ein aufschiebendes Veto zur Verfügung. Da das Klima zwischen Studenten und Professoren wie Mitarbeitern bei uns ziemlich gut ist, sind wir außerdem eine gewichtige beratende Stimme, wenn es um studentische Belange geht. Das StuPa ist die Kontrollinstanz für den AStA, dessen Zweigstellen auch die Fachschaften sind. Es beschließt den Haushalt, Personalia des AStA und schwerwiegende Entscheidungen, wie vor etwa einem Jahr zum Beispiel die Erweiterung des Semestertickets. Aktuell wird zum Beispiel die Finanzierung der EWochen diskutiert. Zur Zeit stellt die Fachschaftenliste die absoluten Mehrheit, es sind aber auch politischer orientierte Gruppen wie die LHG und JuSo vertreten. Außerdem kann jede Fachschaft einen vertreter entsenden, der, das Stimmrecht ausgenommen, ein vollberechtigtes StuPamitglied ist (also insbesondere Rede- und Antragsrecht hat). In dieser Legislaturperiode ist leider kein Informatiker mit Stimmrecht im StuPa vertreten. Der Senat ist das höchste entscheidungsfähige Gremium an der Uni. Sein Aufgabenbereich ist im Landeshochschulgesetz festgelegt; darunter fällt zum Beispiel, den Haushalt der Universität (also insbesondere auch den unseres Fachbereichs!) zu bestimmen, neue Studiengänge zuzulassen und den Präsidenten der Universität zu wählen. Mehr findet ihr hier. Im Senat sind drei studentische Mitglieder vertreten. Was heißt das alles für euch? Nun, diese Gremien bestimmen in nicht unwesentlichem Maße, wie der studentische Alltag auszusehen hat. Da gibt es ganz offensichtliche Dinge wie die Verteilung von Geldern und das Festlegen von Studien- und Prüfungsordnungen, aber auch weniger offensichtliche wie die Sicherung der Qualität der Lehre und die Gestaltung der Benutzerkonten beim RHRK. Alle Gremien, und damit die Studentenschaft, sind auf die aktive Mitarbeit von engagierten Studenten angewiesen. Das wiederum heißt insbesondere und vor allem: geht wählen! Die Wahlbeteilung liegt traditionell bei ungefähr 10%. Die Inanspruchnahme seiner demokratischen Rechte (und Pflichten!) sollte jedem Studenten am Herzen liegen. Die zehn Minuten vor oder nach der Mensa, um seine Kreuzchen zu machen, sind es wert, aufgebracht zu werden, um damit den Alltag aller mitzubestimmen. Das kann aber auch heißen: Lasst euch wählen! Insbesondere suchen wir Kandidaten für den Fachbereichsrat, die Listen suchen Kandidaten für das StuPa (hier sei insbesondere die fachschaftennahe Fachschaftenliste erwähnt; man kann übrigens auch jederzeit eigene Listen gründen!). Engagement in diesen Gremien bringt euch neben Bonuspunkten für das Studienkonto tiefe Einblicke in das Geschehen an und das Funktionieren der Universität. Ganz nebenbei lernt man auch noch nette Leute kennen und knüpft Kontakte quer durch die Fachbereiche und mit Dozenten und Mitarbeitern. Außerdem stellt sich vielleicht das positive Gefühl ein, etwas zum Wohlergehen aller beizutragen und die Interessen der Studenten (bzw. einer speziellen Gruppe von Studenten) gegenüber anderen Gruppen zu vertreten. In diesem Sinne: Traut euch und werdet aktiv! |